Friedrich-Edding-Preis für Berufsbildungsforschung

Mit der Verleihung des Friedrich-Edding-Preises für Berufsbildungsforschung will die AG BFN einen Beitrag zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses leisten. Ausgezeichnet werden herausragende Dissertationen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen, die sich mit Fragen der Berufsbildung beschäftigen. Sie sollen einen Bezug zu praktischen Anwendungen aufweisen und unterschiedliche disziplinäre Ansätze integrieren. Es können sowohl Arbeiten mit einem theorieorientierten wie auch einem empirischen Schwerpunkt eingereicht werden.

 

Bewerben können sich alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die ihre Dissertation an einer Hochschule eingereicht haben oder deren Promotionsverfahren bereits abgeschlossenen ist. Die Veröffentlichung der Dissertation darf nicht länger als zwei Jahre zurückliegen. Eingereicht werden können sowohl Monographien wie auch kumulative Arbeiten.

Die Dissertationen werden von einer unabhängigen Jury beurteilt nach:

  • wissenschaftlicher Relevanz,
  • praktischen Bezüge und Anwendungen,
  • disziplinübergreifenden Ansätzen,
  • innovativen Zugängen zur Berufsbildung,
  • Einbindung des internationalen Stand der Forschung und
  • Forschungsmethoden.

Benannt ist der Preis nach Friedrich Edding (1909 - 2002), dem langjährigen Direktor am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und Professor für Bildungsökonomie an der Technischen Universität in Berlin.

 

Weitere Informationen zur aktuellen Ausschreibung finden Sie hier. Bewerbungsschluss ist der 30.September 2016.

 

 


 

Verleihung des Friedrich-Edding-Preis für Berufsbildungsforschung 2015

Von links: Prof. Dr. Uwe Faßhauer (Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd, AGBFN-Vorstand), Dr. Stephan Abele, Dr. Sarah Forster-Heinzer, Dr. Paula Protsch, Prof. Dr. Reinhold Weiß (BIBB, AGBFN-Vorstand); nicht im Bild: Dr. Kathrin Brünner
(© Christopher Rüther, Fachhochschule Bielefeld)

 

Im Rahmen des AG BFN-Forums Entwicklungen und Perspektiven in den Gesundheitsberufen - aktuelle Handlungs- und Forschungsfelder wurde am 15. Oktober 2015 zum zweiten Mal der Friedrich-Edding-Preis für Berufsbildungsforschung verliehen. Die AG BFN-Vorstandsmitglieder Prof. Dr. Uwe Faßhauer (Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd) und Prof. Dr. Reinhold Weiß (Bundesinstitut für Berufsbildung) würdigten die vier Preisträgerinnen und Preisträger:

 

Die AG BFN gratuliert den Preisträgerinnen und dem Preisträger und dankt den Juroren:
Prof. Dr. Thomas Bals (Universität Osnabrück)
Prof. Dr. Sandra Bohlinger (Universität Osnabrück)
Prof. Dr. Karin Büchter (Helmut-Schmidt-Universität Hamburg)
Prof. Dr. Ute Clement (Universität Kassel)
Prof. Dr. Peter Dehnbostel (Deutsche Universität für Weiterbildung Berlin)
Prof. Dr. Thomas Deißinger (Universität Konstanz)
Prof. Dr. Andreas Diettrich (Universität Rostock)
Prof. Dr. Dietmar Frommberger (Universität Magdeburg)
Prof. Dr. Julia Gillen (Leibniz Universität Hannover)
Prof. Dr. Volkmar Herkner (biat - Universität Flensburg)
Prof. Dr. Rita Meyer (Universität Hannover)
Prof. Dr. Reinhold Nickolaus (Universität Stuttgart)
Prof. Dr. Dieter Münk (Universität Duisburg-Essen)
Prof. Dr. Matthias Pilz (Universität Köln)
Prof. Dr. Susan Seeber (Universität Göttingen)
Prof. Dr. Jürgen Seifried (Universität Mannheim)
Prof. Dr. Peter F.E. Sloane (Universität Paderborn)
Prof. Dr. Thomas Vogel (Pädagogische Hochschule Heidelberg)
Prof. Dr. Karl Wilbers (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen)
Prof. Dr. Birgit Ziegler (Technische Universität Darmstadt)
Prof. Dr. Thomas Zwick (Universität Würzburg)


 

Verleihung des Friedrich-Edding-Preis für Berufsbildungsforschung 2013

Im November 2013 verlieh die AG BFN  erstmalig den Friedrich-Edding-Preis für Berufsbildungsforschung. Gleich zwei Bewerberinnen wurden mit dem Friedrich-Edding-Preis im Rahmen des AG BFN-Workshops "Wirkungen von Fördermaßnahmen im Übergang von der Schule in berufliche Ausbildung und Beschäftigung" ausgezeichnet. Preisträgerinnen des Wettbewerbs sind:

  • Dr. Andrea Zoyke, Universität Paderborn, mit ihrer Dissertation "Individuelle Förderung zur Kompetenzentwicklung in der Beruflichen Bildung. Eine designbasierte Fallstudie in der beruflichen Rehabilitation". Frau Dr. Zoyke knüpft an ein in der Bildungspolitik und -praxis prominentes Konstrukt individueller Förderung an. Auf Grundlage theoretischer und empirischer Explorationen stellt sie das Verständnis von individueller Förderung, mögliche Ansätze und Herausforderungen an die Berufsbildungspraxis heraus. Didaktische Handlungsfelder und Gestaltungsinstrument individueller Förderung im Rahmen der beruflichen Rehabilitation werden erörtert.
  • Dr. Juliana Schlicht, Universität Leipzig, mit ihrer Dissertation "Kosten-Nutzen-Analyse: Untersuchungen zur Wirtschaftlichkeit und pädagogischen Wirksamkeit von beruflicher Weiterbildung in der öffentlichen Verwaltung". Frau Dr. Schlicht entwickelte ein Modell zur Kosten-Nutzen-Analyse von Weiterbildung unter Berücksichtigung ökonomischer und pädagogischer Kriterien. Im Zentrum steht die Frage, wie immaterielle Vermögenswerte, beispielsweise berufliches Handlungswissen, Motivation und Einstellungen monetarisiert werden können. Das Modell wurde im Bereich der öffentlichen Verwaltung getestet.

 

Die AG BFN gratuliert den Preisträgerinnen und dankt den Juroren:

  • Prof. Dr. Karin Büchter (Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg)
  • Prof. Dr. Dieter Euler (Universität St. Gallen)
  • Prof. Dr. Reinhold Nickolaus (Universität Stuttgart)
  • Prof. Dr. Sabine Schmidt-Lauff (Technische Universität Chemnitz)
  • Prof. Dr. Peter F. E. Sloane (Universität Paderborn)
  • Prof. Dr. Susanne Weber (Ludwig-Maximilians-Universität München)
  • Prof. Dr. Stefan Wolter (Universität Bern)