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Spezifizierte Literaturangabe aus der Literaturdatenbank Berufliche Bildung


Fakten und Position der Bundesregierung zum so genannten Fachkräftemangel : Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Sabine Zimmermann, Jutta Krellmann, Sevim Dagdelen, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/4072)
(2011)
45 S. : Tab.
In: Drucksachen : Drucksachen des Deutschen Bundestages / Deutscher Bundestag. - (2011), H. Drucksache 17/4784 vom 15.2.2011

Schlagworte: Fachkräftemangel, mismatch, Wirtschaftszweig, Prognose

Art der Veröffentlichung: dr

In ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke teilt die Bundesregierung mit, dass in Deutschland bereits heute in bestimmten Branchen, Regionen und bezüglich spezifischer Qualifikationen ein Fachkräftemangel bestehe, dies aber keinesfalls flächendeckend für die gesamte Volkswirtschaft zutreffe. Bei der Frage nach den am stärksten betroffenen Branchen bis zum Jahr 2025 beruft sich die Regierung auf Modellrechnungen des BIBB und IAB, die unter anderem künstlerische, medien-, geistes- und sozialwissenschaftliche Berufe sowie Gesundheits- und Sozialberufe dieser Kategorie zuordnen. Die Regierung beantwortet diverse Detailfragen zu den genannten Berufsfeldern, beispielsweise über die Anzahl offener Stellen, der Länge der Vakanzzeiten und Anzahl der Arbeitssuchenden. Dem Fachkräftemängel möchte die Regierung in erster Linie durch Bildung und Qualifizierung sowie die Aktivierung von in Deutschland lebenden Menschen auf dem Arbeitsmarkt entgegenwirken. Auch die Verlängerung der Lebensarbeitszeit, die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Integration von Migranten seien wichtige Maßnahmen. Im Jahr 2010 habe die Regierung bereits Initiativen gestartet, wie die "Arbeitskräfteallianz", die "Zukunftsinitiative Fachkräftesicherung" sowie einen Gesetzesentwurf zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen. (BIBB-Doku)

Volltext "Fakten und Position der Bundesregierung zum so genannten Fachkräftemangel" (BT-Drs. 17/4784)