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Organisationsentwicklung - "Werk-statt-schule Hannover"

Organisationsentwicklung an der "Werk-statt-schule Hannover" in Hannover-Bothfeld

Der Hauptschulbereich (hier: die Hauptschulabschlusskurse - HSA-Kurse) an der "Werk-statt-schule Hannover" will kurz- bis mittelfristig ein neues Selbstverständnis aufbauen. Die Hauptschulkurse sind für viele benachteiligte Schüler in Hannover eine attraktive Alternative zur berufsschulischen Berufsvorbereitungsjahr, angesichts der "alternativen" Tradition der Werk-statt-schule, in der ursprünglich einmal Projekte favorisiert und mutige Unterrichtsexperimente erprobt wurden. Interne Diskussionen im Kollegium zeigten eine allgemeine Unzufriedenheit mit einer in den letzten Jahren stattgefundenen "schleichenden Verschulung" der HSA-Kurse. Man möchte
(a) gerne wissen, wie und ob diese "Verschulungstendenz" auch bei den Schülern/innen wahrgenommen wird. Weiterhin soll
(b) auch in Gesprächen mit den Lehrern/innen der HSA-Kurse ausgelotet werden, ob dieser eher negative Entwicklungsprozess von allen Mitarbeitern gleichermaßen wahrgenommen wird. Sodann möchte man
(c) gerne wissen, was die HSA-Kurse überhaupt noch von einer "normalen" Schule unterscheidet, ebenfalls in der Wahrnehmung der Schüler/innen und der Lehrer/innen.

Im Rahmen eines studentischen Projektes war zunächst eine Organisationsuntersuchung vorzunehmen. Diese wurde im Sommersemester 2002 durchgeführt und in der Schule präsentiert. Im nächsten Schritt wurden dann seitens der Studierenden Vorschläge zur Gestaltung und Weiterentwicklung der HSA-Kurse unterbreitet (Organisationsentwicklung).


 

 

 

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Letzte Änderung: 30.05.2007