04.02.2013
AG BFN-Publikation zur Qualitätsentwicklung in der Berufsbildungsforschung erschienen
Dieser Band der Reihe "Berichte zur Beruflichen Bildung" dokumentiert die Ergebnisse der Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz (AG BFN) im September 2010 in Wien.
Neben dem gedruckten AG BFN-Band, der über das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) bezogen werden kann, stehen die einzelnen Beiträge unter einer Creative Commons Lizenz auch zum kostenlosen Herunterladen zur Verfügung.
Demografische Veränderungen in Ostdeutschland: Jugendliche finden immer öfter eine Lehrstelle vor Ort
Der Geburteneinbruch in den 1990er Jahren in Ostdeutschland führt jetzt dazu, dass junge Menschen einen leichteren Zugang zum Lehrstellenmarkt haben. Um eine Ausbildungsstelle zu finden, müssen ostdeutsche Jugendliche heute nicht mehr so oft und nicht mehr so weit pendeln wie noch vor einigen Jahren. Nach dem langjährigen Lehrstellenmangel im Osten werden nun die Azubis dort knapp. Dies stellt die Betriebe in Ost und West vor neue Herausforderungen. (IAB-Kurzbericht, 16/2012)
AG BFN - Band 3 und Band 4: Jetzt als kostenfreie Downloads!
AG BFN-Band 3 "Der europäische Berufsbildungsraum - Beiträge der Berufsbildungsforschung" (erschienen 2005) und AG BFN-Band 4 "Perspektiven der Berufsbildungsforschung: Orientierungsleistungen der Forschung für die Praxis" (erschienen 2007), können ab sofort kostenfrei heruntergeladen werden.
An- und Ungelernte werden zu Fachkräften
Nachqualifizierung macht aus An- und Ungelernten Fachkräfte, wie sie von Unternehmen dringend benötigt werden. Die Förderinitiative "Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung" im Programm "Perspektive Berufsabschluss" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung schafft dafür regional adäquate Rahmenbedingungen.
Band 66 der Reihe "Wirtschaft und Bildung" reflektiert den aktuellen Stand von Praxis und Forschung und fasst Ergebnisse der Programmumsetzung aus Sicht der wissenschaftlichen Begleitung zusammen. Dargestellt werden Erfolg versprechende Strategien und Erfolgsbedingungen regionaler Strukturentwicklung in der Nachqualifizierung: von der Öffentlichkeitsarbeit, der Beratung, der Vernetzung der regionalen Bildungsanbieter und der Angebotsentwicklung über die Finanzierung und die Schaffung von Unterstützungsstrukturen für sozial- und bildungsbenachteiligte (junge) Erwachsene bis zum Gender und Cultural Mainstreaming.
Wie lässt sich die Beteiligung an beruflicher Bildung messen?
Die Berufsbildungsberichterstattung kennt verschiedene Indikatoren, Quoten und Orientierungsgrößen,um Entwicklungen und Problemlagen in der beruflichen Bildung zu beschreiben. Die Konstruktion dieser Indikatoren und ihr Aussagehalt unterscheiden sich jedoch zum Teil erheblich. Im Fokus stehen die Indikatoren der Übergänge aus dem allgemeinen Bildungs- in das Ausbildungssystem (1. Schwelle). Mit der vorliegenden Veröffentlichung wird die Berechnungsmethode der einzelnen Indikatoren erläutert sowie ihre Reichweite und Erklärungskraft dokumentiert.
Von der Theorie zur Praxis - Umsetzung der europäischen Berufsbildungsagenda
Im Kurzbericht des Cedefop "Von der Theorie zur Praxis - Umsetzung der europäischen Berufsbildungsagenda" werden die mittelfristigen Prioritäten für 2012 - 2014 vorgestellt. Diese dienen als Richtschnur für die Aktivitäten des Cedefop, welche die europäische Zusammenarbeit im Berufsbildungsbereich fördern.
Wie lassen sich Forschungsleistungen messen?
Im vorliegenden Diskussionspapier werden verschiedene Indikatoren, insbesondere bibliometrische Kennzahlen (Publikationen und Zitationen), auf ihre Eignung als Leistungsindikatoren für den Bereich der Berufsbildungsforschung untersucht.
Wissenschaftliche Diskussionspapiere, Nr. 131, Bundesinstitut für Berufsbildung (Hrg.), Bonn, 2011.
Blickpunkt Berufsbildung Deutschland
In der neuen Broschüre "Blickpunkt Berufsbildung Deutschland" werden das duale Berufsbildungssystem in Deutschland dargestellt und deren Besonderheit und Attraktivität thematisiert. Auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen wird eingegangen. Wesentliche Daten illustrieren dabei die derzeitige Situation der Bildungsteilnehmer.