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Spezifizierte Literaturangabe aus der Literaturdatenbank Berufliche Bildung


Das Ausbildungsverhalten der westdeutschen Betriebe 1995 : Ergebnisse des IAB-Betriebspanels
Pfeiffer, Barbara (1996)

In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. - 29 (1996), H. 4, S. 589-606. - ISSN: 0340-3254

Schlagworte: betriebliche Berufsausbildung, Statistik, Ausbildungsplatzangebot, Ausbildungsverhalten, Kleinbetrieb, Großbetrieb, Wirtschaftszweig, Ausbildungsabbruch, Personalbeschaffung, interner Arbeitsmarkt, Absolvent, Berufseinmündung, quantitative Angaben, Westdeutschland, 1993-1995

Art der Veröffentlichung: Zeitschriftenaufsatz

"Die angespannte Lage auf dem Ausbildungsstellenmarkt veranlasste das IAB, den Befragungsschwerpunkt im IAB-Betriebspanel 1995 für Westdeutschland auf das Ausbildungsverhalten der Betriebe zu legen. Diese Arbeitgeberbefragung, die seit 1993 jährlich von Infratest für das IAB durchgeführt wird und deren Daten repräsentativ für 1,6 Mio. Betriebe mit 29 Mio. Beschäftigten sind, ermöglicht es, die gesamte Ausbildungsleistung der Wirtschaft und der Verwaltung differenziert nach Branchen und Grössen abzubilden. Die Entwicklung der Ausbildungsaktivitäten seit 1993 zeigte, dass gerade Grossbetriebe in noch stärkerem Umfang Ausbildungsstellen als Beschäftigung abbauten, während Kleinbetriebe bei nahezu konstanter Beschäftigung ihre Ausbildungsaktivitäten deutlich ausgeweitet haben. Den Angaben der Betriebe zufolge ist auch für die kommenden Jahre mit keinen wesentlichen Änderungen beim Ausbildungsverhalten der Betriebe zu rechnen. Das IAB-Betriebspanel gibt ebenfalls Auskunft darüber, welche Betriebe 1995 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen haben und wo vorzeitige Auflösungen dieser neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge stattfanden. Desweiteren wurde erhoben, in welchen Betrieben nichtbesetzte Ausbildungsstellen zu verzeichnen waren, wo Auszubildende ihre Ausbildung erfolgreich beendeten und danach auch übernommen wurden und welche Betriebe Massnahmen anbieten, um selbst ausgebildete Fachkräfte längerfristig zu halten." (Autorenreferat, IAB-Doku)